Tipps für unterwegs: Mehr Foto, weniger Gewicht

 

das Foto-Equipment genauer betrachten

Einmal das Foto-Equipment genauer betrachten

Foto-Freude freuen sich: Die Photokina naht. Höchste Zeit also, dass auch ich mich einmal mit meinem Foto- und Video-Equipment auseinander setze. Dabei stellt sich mir die Frage: Rückenschmerzen durch Fotogepäck – oder geht es auch anders?

In der Werbung heißt es oft: Mehr fürs Geld. Ich möchte mehr Foto für weniger Gewicht. Selbst wenn heute Trolleys mit Rädern das übliche Reisemittel sind, ist bei den meisten Flugreisen das Gewicht für Reisegepäck beschränkt. Ich bin zudem kein Gewichtheber. Bin ich mit dem Rucksack unterwegs, will ich erst recht keine 25 kg nur für Foto-Equipment mit mir herumschleppen. Was also tun?

7 Überlegungen für mein Fotogepäck

Viel Foto heisst viel Gewicht

Viel Foto heisst meist mehr Gewicht

Tipp 1: Was habe ich vor? Foto oder Video? Oder beides? Was will ich aufnehmen: Architektur, Wildtiere oder Straßenszenen? Benötige ich alle Objektive von Weitwinkel bis Supertele? Oder reicht vielleicht eines?

Tipp 2: Brauche ich Lichttechnik? Ein Blitzgerät? Oder gibt es andere Möglichkeiten? Tut es vielleicht auch ein kleiner Reflektor? Oder ist es gar überall hell genug?

Tipp 3: Ich will scharfe und wackelfreie Aufnahmen. Nehme ich ein Stativ mit? Welches? Reicht ein Leichtstativ? Oder vielleicht sogar eine Ein-Bein-Variante?

Tipp 4: Brauche ich die Spiegelreflex-Kamera? Oder genügt eine Bridge- oder Kompaktkamera? Manche davon passen sogar in die Hosentasche.

Tipp 5: Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. Kann ich vielleicht für mein Vorhaben mein Smartphone einsetzen? Die neueren Smartphones können mit Full-HD filmen. Nun ja, ein Ministativ ist vielleicht dennoch sinnvoll. Will ich nur Filme fürs Web oder Youtube produzieren, ist  auch kein Full-HD erforderlich. Aber wackelfreie Fotos wären dennoch schön.

Tipp 6: Mache ich Interviews oder nehme ich besondere Geräusche auf? Brauche ich Tontechnik, Tablet und/oder Laptop?

Tipp 7: Habe ich alle Speicher- und Übertragungsmöglichkeiten dabei?

Es lebe die Technik!

Mit Foto und Blitz unterwegs

Egal, was ich in Sachen Fotos vorhabe, ich muss mich vorher damit auseinander setzen. So habe ich zum Beispiel ein Superstativ von Benro, schön groß und schwer – trotz Carbonbeinen. Aber es klemmt. Das nervt derart, dass es meist zuhause bleibt. Im Raum Bonn kenne ich keinen Händler, der diese Marke im Programm hat, leider. Mal sehen, ob sie auf der Photokina vertreten sind.

Die Mode geht mit der Technik

Früher hatte man es als Frau leichter. Ich habe mich gefragt: Welche Handtasche nehme ich heute, welchen Schmuck und welche Schuhe ziehe ich an und welche Brille setze ich auf.
Die Ansprüche sind inzwischen gewachsen. Die Frage der Handtasche besteht noch immer. Um so mehr, wenn ich unterwegs fotografieren will. Also gleich den Foto-Rucksack? Oder vielleicht doch den Shopper, der unauffälliger aussieht und zudem Platz für das Leichtstativ hat?

Unterwegs mit dem Smartphone

Unterwegs mit dem Smartphone

Nehme ich für unterwegs nur das Smartphone mit, muss die Handtasche immerhin so groß sein, dass das normale Equipment mit Portemonnaie, Kosmetik und Taschentuch Platz findet. Für Foto-Touren muss zudem das Smartphone, das Ministativ, die Halterung und das Mikrophon noch hineinpassen. Vielleicht noch einige Kabel und eine Taschenlampe. Und ein Notizblock. Da kann ich sicher sein, dass nicht plötzlich der Akku leer ist. Alternativ habe ich ja auch noch ein kleines Diktiergerät. Ach ja, für das Smartphone wäre ein Ersatz-Akku doch eine gute Idee.

Die Frage zum Schmuck und zu den Schuhen ist einfach: Meine Ohrgehänge, die langen Ketten und die dicken Ringe bleiben bei Foto-Touren zuhause. Sie stören. Ohrringe und Ketten klappern. Für längere Fußmärsche, Kopfsteinpflaster oder Feldwege bleiben auch die Highheels im Schrank. Bequeme und lauffreundliche Schuhe sind angesagt.

Trocken bleiben:
Ein Clip auf der Foto-Kamera für den Schirm?

Eine wichtige Frage ist noch offen: Was tun, wenn es regnet? Plastikumhänge sind ebenso hässlich wie unpraktisch. Auch der Schirm bleibt nicht am oder unter dem Arm klemmen. Ich habe mehrere große Schirme, aber offensichtlich zu wenig Hände. Für das Fotografieren im Regen habe ich noch keine praktische Lösung gefunden. Ich bräuchte für den Schirm entweder ein eigenes Stativ oder ein Schultergestell. Also noch mehr Gepäck. Oder eine Vorrichtung auf der Kamera, an der man z.B. statt Blitz – oder zusätzlich – einen Regenschirm befestigt. Das wäre doch mal eine praktische Innovation! Oder gibt es das etwa schon für Foto-Kameras?