Der Reiseblog albrecht-unterwegs von Angelika Albrecht geht an den Start

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albrecht-unterwegs: Eine Frau im Reisefieber

So könnte mein Reiseblog auch heißen: Eine Frau im Reisefieber. Stattdessen nannte ich ihn albrecht-unterwegs. Denn es ist nicht so sehr ein Fieber, sondern vielmehr Neugier auf die Welt. Gelehrte und Künstler aller Zeiten waren gelegentlich unterwegs. Sie sind gereist, um sich zu informieren, sich weiterzubilden, dazuzulernen, Ansichten und Einsichten zu gewinnen und anschließend darüber zu berichten.

Vor Jahren bezeichnete mich einmal jemand als Zugvogel. In gewisser Weise stimmt das. Denn Zugvögel sind sehr beständige Gesellen. Sie kehren immer wieder an ihren Ausgangsort zurück. Ähnlich wie die Reisenden früherer Zeiten ziehen sie aus und kommen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen wieder.

Stadt, Land, Fluss – Und die Menschen!

In einem Punkt hinkt der Vergleich jedoch. Ich fliege nicht weg, um woanders besseres Futter zu finden. Mich treibt das Interesse an der Erde und der Welt. Vielleicht wurde der Grundstein dafür in meiner Kindheit gelegt, als wir zum Zeitvertreib „Stadt, Land, Fluss“ spielten.

Mich faszinieren die Launen und Besonderheiten der Natur ebenso wie die Kultur. Ich interessiere mich für feuerspeiende Vulkane und Gebirge voller Gesteinsfalten, für Flusstäler und Moränenlandschaften, für sanfte Hügel und wilde Schluchten, für goldene Strände und immergrüne englische Parkanlagen, für sprudelnde Mineralbrunnen und rot leuchtende Rosengärten, für die Weinberge im Rheintal ebenso wie für die Tee- und Kaffeeplantagen im Rift-Valley.

Es sind aber auch die Leute und Begegnungen unterwegs, die eine Reise zu einem Erlebnis machen. Wie sind sie, die Menschen in anderen Orten und Weltregionen? Was bewegt sie, wie leben sie, worüber reden Sie, wie gehen sie miteinander um? Wie wohnen sie, wovon leben sie, was essen sie? Was treibt sie an, worüber lachen sie? Vielleicht ist es pure Neugier, die mich bewegt, mich auf den Weg zu machen. Ich reise, um zu sehen, zu spüren, einzutauchen in eine zunächst noch fremde Welt, die Stück für Stück begreifbarer wird.

Wer eine Reise macht, der hat was zu erzählen

Wenn mich das Fernweh packt, steige ich ins Auto, in den Zug oder ins Flugzeug und bin unterwegs. Manchmal nur wenige Tage, z.B. bei Trips in andere europäische Städte. Manchmal, wenn es meine Zeit erlaubt, geht es weiter weg. Und anschließend berichte ich über meine Ausflüge, Erlebnisse und Begegnungen in anderen Städten, Ländern oder Kontinenten. So profitieren letztendlich auch Sie von meinen Reisen.